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Die am vergangenen Wochenende schloss die SWISS-MOTO, die Motorrad-, Roller- und Tuning-Messe, ihre Pforten. Erfreulicherweise mit spannenden Neuigkeiten zur Motorradsicherheit in den Bereichen Bekleidung und Technik. Der italienische Hersteller Dainese präsentierte einen Motorradkombi mit integriertem Airbag, der bereits bei Rennen der 125cc und 250cc Klasse zum Einsatz kam. Bei einem Sturz bläst sich im Anzug ein Airbag auf und verhindert oder reduziert Knochenbrüche und Prellungen. Laut Dainese sollen rund 84% der übertragenen Energie durch den Airbag abgefangen werden.

Prinzipiell ist der Airbag eine interessante Entwicklung in eine viel versprechende Richtung, es bleibt aber abzuwarten, ob dieser Schutz nicht zu waghalsigeren Fahrmanövern führt.


Der Trend bei den Motorradstiefeln geht momentan hin zu den klassischen Formen, gleichzeitig sollen die Stiefel aber auch höchsten Anforderungen gewachsen und qualitativ hervorragend sein. Auf was gilt es bei einem Kauf nun zu achten? Das Augenmerk gilt zuerst dem Leder. Geöltes Leder ist die beste Qualität, denn geöltes und gewachstes Leder sorgt für die notwendige Wasserdichtheit.

Die Wichtigkeit der Sohle

Das zweite Augenmerk sollte der Sohle gelten. Hersteller verwenden gelegentlich billige, nicht Öl-resistente Sohlen. Gerade als Motorradfahrer ergeben sich häufig Situationen — in der Werkstatt, beim Schrauben in der Garage oder auf der Rennstrecke — wo die Sohle Öl, Fett und Chemikalien ausgesetzt ist. Dieser Kontakt kann rasch dazu führen, dass sich die Sohle auflöst resp. Schaden nimmt. Der Halt der Stiefelsohle ist damit natürlich nicht mehr gegeben. Qualitätsprodukte, beispielsweise von Vibram, sind resistent gegen Öl und bieten dank der grossen Kontaktfläche optimalen Halt auf den Fussrasten.

Ein weiteres wichtiges Merkmal von qualitativ hochwertigem Schuhwerk und nicht nur von Motorradstiefeln, ist die genähte Sohle. Bei billigen Stiefeln wird die Sohle nur aufgeklebt, bei teureren Modellen aber genäht. Das Leder von guten Motorradstiefeln hält bei richtiger Pflege jahrelang. Deshalb ist es wichtig, dass die Sohle leicht ersetzbar ist. So hat man lange Freude an seinen Stiefeln.

Was gerne beim Stiefelkauf übersehen wird, ist eine Verstärkung des Schuhs im Schaltbereich. Gerade auf längeren Strecken kann der Fuss im Schaltbereich schmerzen, ein entsprechender Schutz sorgt für Abhilfe.

Auch das Innenleben zählt

Das Futter des Motorradstiefels sollte aus Leder bestehen. Bei günstigen Produkten besteht das Innenfutter meist nur teilweise oder gar nicht aus Leder. Idealerweise verfügt der Stiefel noch über ein zusätzliches Polster im Ristbereich. Die Einlegesohle sollte antibakteriell und feuchtigkeitsabweisend sein. Damit wird das Einnisten von Bakterien  und unangenehmen Gerüchen verhindert. Zudem bleibt so der Fuss trocken und kühl.

Wer diese Ratschläge beim Kauf beherzigt wird lange Freude an seiner Erwerbung haben und bei seinen Touren ein Plus an Komfort erleben.